Träume sind Schäume - Seife macht schön!

Ich habe mein Hobby, das "Seifemachen", zum Beruf gemacht. Nun betreibe ich einen Online-Shop (www.traeumesindschaeume.de), gehe auf Märkte, beliefere Händler und versuche, ein Angebot an Pflegeprodukten zu schaffen, die nicht alltäglich sind. Wie speziell hangesiedete Seife und andere handgemachte Produkte sein können, kann man hier lesen.
Anfragen können bequem über das Kontaktformular auf meiner Website gestellt werden.

Freitag, Juni 29, 2007

schönes Miltenberg


Ich lebe in Mömlingen, was zum Landkreis Miltenberg gehört. Bis Miltenberg sind es etwa 20 Kilometer mit dem Auto, vorbei an Obernburg, Klingenberg, ...
Überall hier gibt es Wald und Weinberge, die links und rechts des Mains liegen und die Dörfchen sind geprägt von altem Fachwerk.


Miltenberg selbst liegt direkt am Main unterhalb der Mildenburg und erinnert mich ein bisschen an Italien. Ich bin gerne dort, staune aber jedes Mal von neuem, was sich schon wieder alles verändert hat. Und wenn ich es nach Miltenberg schaffe, dann habe ich meisstens auch ein wenig Zeit und keinen Termin, den ich wahrnehmen muss.

Diesmal schon!

Denn vom 6. Juli bis 8. Juli 2007 findet dort das Altstadtfest statt. Mit diesem einher geht das Artstadtfest im Schwarzviertel der Stadt Miltenberg, das Künstlern und Handwerkern der Umgebung die Möglichkeit bietet, sich und ihre Werke zu präsentieren. Gleichzeitig soll den Besuchern die Gelegenheit gegeben werden, Kunst und Handwerk zu bestaunen.

Und dieses Mal sind wir mit handgemachter Seife und luxuriösen Badezusätzen auch dabei.

Im "Ottehöfle" werden wir am Freitag eine kleine Schauwerkstatt aufbauen.

Fast unmittelbar nebenan befinden sich die Brauereien "Kaltloch" und "Faust", diverse Weinlokale und das berühmte Gasthaus "Zur Rose".

Nun bleibt natürlich zu hoffen, dass das Wetter nicht ganz so wechselhaft wird, wie gestern, als ich versucht habe, ein paar Eindrücke fotografisch festzuhalten.

Erfahrungsgemäss werden nicht nur Einheimische, sondern auch Touristen die Stadt am Main stürmen, denn Miltenberg ist immer einen Besuch wert. Erst recht dann, wenn dort gefeiert wird!

Zur Stadt:

Bereits die Kelten errichteten einst den noch heute sichtbaren Ringwall über der Stadt.

Im Mittelalter entsteht auf dem Altstadtkastell die Vorläufersiedlung der Stadt Miltenberg, die 1226 zum ersten Mal urkundlich als "Miltinburc" zum Eigentum des Erzbischofs von Mainz erklärt wird.

Schon vor der ersten Nennung der Stadt wird dort Sandstein verarbeitet. Der Turm des Frankfurter Doms St. Bartholomäus wird zwischen 1440 und 1520 überwiegend aus Miltenberger Sandstein erbaut.
1583 wird der Marktbrunnen am "Schnatterloch" durch den Bildhauer Michael Junker erstellt.

Weniger schön: zwischen 1615 und 1648 werden 69 Menschen im Zuge der Hexenprozesse hingerichtet. Zu dieser Zeit leben in Miltenberg bereits 112 Familien vom Weinbau.

Mehrere Hochwasserkatastrophen, Bauernkrieg, Cholera und Pest schaffen es nicht, die Miltenberger zu vernichten. Stattdessen rappelt sich die Stadt immer wieder auf und dehnt sich zuletzt bis auf das gegenüberliegende Mainufer aus.


...

Heute ist Miltenberg neben anderen Attraktionen die Heimat des ältesten deutschen Gasthauses, des "Riesen", einem imposanten Gebäude mitten auf der Hauptstrasse.
Viel mehr kann der interessierte Besucher in Miltenberg durch Museumsbesuche, Radtouren oder eine Wanderung auf dem fränkischen Rotweinwanderweg erfahren.

Zahlreiche weitere sehenswerte Ausflugsziele befinden sich ganz in der Nähe. So z.B. das Kloster Engelberg, das Sachsengrab, der Ringwall, das "alte Gewürzamt" in Klingenberg, wo man bei Ingo Holland den Geruchssinn zum Wahnsinn treiben kann... und die Städte Würzburg und Aschaffenburg.
www.stadt-miltenberg.de
Sehenswert - das findet im Übrigen auch Dieter Kronzucker, der mir gestern dort über den Weg gelaufen ist :)

Und auf dem Weg zum Auto entdeckte ich ein Vögelchen am Aufgang zur Mainbrücke.
Wenn ich mich nicht irre, dann war das eine kleine Schwalbe, die sich da ganz geschwächt von mir auf die Hand nehmen liess und die Äuglein schloss.
Nachdem ich beide Flügel und Füsschen auf Funktionstüchtigkeit untersucht hatte, habe ich das nasse Tierchen ein paar Meter weiter im Gras in die Sonne gesetzt.
Schade, dass ich nie erfahren werde, was aus ihm geworden ist.

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1 Comments:

Anonymous Anja said...

Hi Avi,
ich les das jetzt erst... klasse! hoffentlich war das Wetter besser als bei uns hier - am samstag brüllend heiss und heute kalt mit Regen *brrrr*

Aber das Mittelalterfest auf der Burg Bonaguil war genial und die Leute haben gekauft wie wild, trotz Regen *freu*

Liebe Grüsse aus Frankreich -schönes Foto mit der Schwalbe-

Anja

7:37 nachm.  

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